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Hohes Lob für den Mann am Klavier

Formation Krassport stellt ihre zweite CD „The Planets“ vor

Hamburg, Berlin und Belgien sind Stationen der Tournee, bei der die experimentelle Formation Krassport derzeit ihre zweite CD vorstellt. Der Saarbrücker Manuel Krass ist symphatischer Kopf der von Musikkritikern hoch geschätzten Band.

Saarbrücken. Mit seinem Trio Krassport erntete der 23 Lenze junge Jazzpianist Manuel Krass bereits Lobeshymnen aus den USA. Anlässlich der Veröffentlichung der zweiten CD „The Planets“ geht der Saarbrücker Multiinstrumentalist und Komponist nun mit Krassport auf Tournee durch Deutschland und Belgien.

Die FAZ pries das erste Album „under-stand-art“ als „eine der schönsten Veröffentlichungen der letzten Zeit“. Das in der Jazzwelt noch gewichtigere New York Cadence Magazine bescheinigte der Musik Überraschungspotential und hob besonders die Qualitäten des Mannes am Klavier hervor. Manuel Krass heißt er, ist Absolvent im Fach Jazz-Piano an der Hochschule für Musik Saar (HfM) mit Bestnote. Seine Formation „Krassport“ mit Johannes Schmitz (Gitarre) und Daniel „D-Flat“ Weber (Schlagzeug) beschreibt der Kopf und Pianist als „experimentelles Trio ohne Klavier-Leitwolf und ohne Bass“.

Charmant bringt das 1988 in eine musikalische Saarbrücker Familie geborene Multitalent (Posaune, Schlagzeug) Selbstbewusstsein und Vielseitigkeit unter den obligatorisch zum Krass'schen Erscheinungsbild gehörenden markanten Hut. Krass' ebenso beredte wie legere Moderation ist ein nicht unwichtiger Faktor, wenn es darum geht, den experimentierfreudigen Krassport-Sound Konzertbesuchern nahezubringen. Reichlich Gelegenheit bietet sich aktuell bei der über Hamburg, Berlin und Belgien führenden Februartournee zur Veröffentlichung der zweiten Krassport-CD „The planets – Discovering Gustav Holst“. Titelgemäß widmen sich Krass und Co. auf dem Silberling (Veröffentlichung 15. April; wieder beim Kölner Label JazzHausMusik) der Jazzifizierung der illustren spätromantischen Suite, welcher der britische Komponist Holst (1874 bis 1934) seine Berühmtheit verdankt. Aufgenommen wurde Krassports Planets-Version im gefragten Studio La Buissonne im südfranzösischen Avignon. In der Rhône-Stadt hatten Krassport anno 2010 beim Wettbewerb Tremplin Jazz d'Avignon den Grand Prix und den Prix de public eingeheimst; im selben Jahr außerdem den Jazzförderpreis des St. Ingberter Festivals.

Jenseits von Krassport komponierte Manuel Krass etwa bereits eine Revue mit Aufführungen im Weltkulturerbe Völklinger Hütte, ferner das Ballett „Silent Mov(i)e“ (auch Mitwirkung als Multiinstrumentalist) fürs Saarländische Staatstheater, und er unterrichtete mehrere Jahre an der VHS Völklingen („Musik für Schauspieler“). Künftig wünscht Krass sich „noch mehr musikalische Arbeit in anderen Städten wie Köln, Essen, Berlin“; das Komponieren weiterer Ballette sei ebenfalls „eindeutig anvisiert“.

Auch das nächste nachplanetarische Krassport-Programm ist bereits in Planung: „Zum ersten Mal keine Bearbeitung von musikalischem Fremdmaterial, sondern Eigenkompositionen mit dem Thema Alice im Wunderland“. uhr

Saarbrücker Zeitung, 18.02.12

englisches Original (zum Vergrößern klicken!) englisches Original (zum Vergrößern klicken!)

"Wenn das Unerwartete das ist, was der Hörer sucht, muss er nicht weiter suchen als das Klaviertrio Krassport und ihre CD under-stand-art. Man kann schon am anfänglichen Durcheinanderwirbeln nur der letzten Phrase von Monks "I mean you" erkennen, dass dieses Trio das Standard-Material auf unorthodoxe Weise angehen wird. Das Trio (...) scheint es zu genießen, diese Standards in nicht mehr erkennbare Scherben zu zerlegen, bevor es alles zur weiteren Erforschung wieder zusammensetzt. Clifford Browns "Joy Spring" ist ein typisches Beispiel. Es beginnt mit einer weitgehend geradlinigen Vorstellung des Themas von Krass und Schmitz, unter das Weber ungewöhnliche Kommentare legt. Sobald das dargelegt ist, löst sich das Stück in einen pianissimo-Teil auf, in dem jeder der Bandmitglieder ausgewählte Fragmente des Themas auswählt. Es baut sich langsam auf, abebbend und anschwellend in Lautstärke und Tempo. Nach diesem langatmigen Teil wendet sich das Trio abrupt einem soliden Bebop-Lauf durch die Akkorde bevor es auf einem finalen Thema-Statement endet.

Das epische, über siebzehn Minuten lange Herumtollen um Wayne Shorters "Footsteps" dreht die Ostinato-Linie des Stücks auf den Kopf und wird zur Übung in Gruppenstillstand.

Durchgehend demonstiert Krass ein solides Verständnis des modernen Jazz-Pianos. Aber nimmt nie die offensichtliche Route und würzt seine Soli mit scharfen rumpelnden Stichen und flüchtigen kristallklaren Passagen im oberen Register. Der Gitarrist Schmitz fügt gelegentlich Effekte zu seiner Gitarre hinzu, aber er ist ein ziemlich solider Straight-Ahead-Spieler, wenn er will. Er scheint der ideale Spieler für dieses basslose Trio zu sein und sein Spiel fügt sowohl Gewicht im tiefen Bereich, als auch eine solide harmonische Komponente hinzu. Obwohl er ein klares Jazz-Fundament hat ist es offensichtlich, dass er auch Rockgitarristen gehört hat. Sein gehaltenes Spiel über Richie Beirachs "Elm" erinnert an Robert Fripp. Der Schlagzeuger Weber scheint alles außer den naheliegenden Rhythmen zur Musik hinzuzufügen und seine Unvorhersehbarkeit hält den Zuhörer (und schätzungsweise auch die Mitmusiker) auf Trab. Obwohl man diese Band ein Klavier-Trio (mit Gitarre statt Bass) nennen könnte, ist da eine Gleichheit aller drei Mitglieder, die einen Gruppen-Chef verleugnet. Die Musik klingt spontan, aber es ist klar, dass diese drei lang genug miteinander gespielt haben um die Aktionen des anderen vorherzusehen. under-stand-art bringt diese Standards an Orte, an denen sie noch nie gewesen sind, und das macht Krassport zu einem Trio, dass es wert ist, unter die Lupe genommen zu werden."

New York Cadence Magazine, Januar 2012

"Spannend wurde es mit dem Trio Krassport. Die jungen Musiker (...) präsentierten das neue Programm, eine dekonstruierte, jazzige Version der spätromantischen Orchestersuite „The Planets“ von Gustav Holst. Teilweise frei improvisiert, teilweise festgelegt, zeigte das Trio Kommunikation auf höchstem Niveau. Lautstarke Klanggewitter wechselten sich mit sparsamsten Tontropfen im Pianissimo ab: das Publikum lauschte trotz der fortgeschrittenen Stunde neugierig und hochkonzentriert. Das Ergebnis kann man Jazz nennen, das die klassische Herangehensweise des Originals nicht vergisst. Auf jeden Fall hochgradig kreativ."

Saarbrücker Zeitung, 03.01.12

"Eine Klavierimprovisation von Manuel Krass folgt, bei der die Grenzen zwischen freier Improvisation und Jazz weiter verwischen - einer der spannendsten Augenblicke in dem Arrangement "Music for Symphony and Jazz Band" von Daniel Schnyder."

Saarbrücker Zeitung, 10.11.11

"Fast eins mit seinem Instrument wurde Manuel Krass am E-Piano. Mit seiner differenzierten Anschlagskultur und der Fähigkeit, die Töne zu beseelen, faszinierte er immer wieder aufs Neue."

Rheinpfalz, 13.09.11

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Veruntreute Standards

 

Vom Duke der "Caravan", von Miles "Seven Steps to Heaven"; Das Jazz-Trio Krassport besticht mit Ausdruckswillen, Technik und unverschämtem Humor.

 

In Anbetracht der Titel, die hier gespielt werden, muss man fast von einem Etikettenschwindel sprechen - allerdings vom denkbar intelligentesten. Die Themen sind, mit Ausnahme dreier kleiner, freier Improvisationen, die vielgespielten, allseits (zu?) bekannten Jazz-Standards, die großen, im kollektiven Gedächtnis bis ins Unterbewusstsein aller mit Jazz befassten Musiker und Hörer verankerten Melodien von Monk, Miles, Ellington, Wayne Shorter und anderen Bewohnern dieser Hochebene. Im Original kommt keines dieser Stücke vor. Sie erscheinen gleich zerhackt, angedeutet, paraphrasiert, in Fragmenten kurz gefunden, schnell verlassen. Die klassische Form Thema-Improvisation-Thema ist aufgelöst, arrangiert und im Ablauf geplant ist trotzdem aber vieles.

Der "Freedom Jazz Dance" von Eddie Harris zum Beispiel, eines der kompliziertesten Themen, das es zum Jazz-Evergreen geschafft hat, erfährt hier eine der originellsten Bearbeitungen seiner Geschichte. Die Musiker grummeln und schrauben zunächst an seinen Intervallen herum, als würden sie das Stück in einer unsicheren Trial-and-Error-Prozedur gerade erfinden. Schließlich kommen sie dann doch bei ein paar erkennbaren, wenn auch veränderten Originalzitaten an. Swing und Geräusch-Exzesse säumen den Weg. Der vergleichsweise harmlos sangliche Blues-Walzer "Footprints" von Wayne Shorter war den Herren wohl zu einfach, als dass eindeutig identifizierbare Passagen opportun gewesen wären. Wenn man den Titel dann gelesen hat, verfolgt man über eine Viertelstunde lang ein geradezu sinfonisch abwechslungsreiches Verfremdungsspiel mit den Motiven der Vorlage. "Seven Steps to Heaven" von Mildes Davis nimmt die Gruppe als Ausgangspunkt für dicht sich umeinander windende Kollektivimprovisationen mit splittrig reingesprengten Zitaten des Originals. Duke Ellingtons "Caravan" schließlich ist eine wilde Elektronikexplosion, in der nur noch eine äußerst schöpferische Phantasie mikroskopische Spuren des Originals entdecken oder wohl eher hineinhören kann.

Die Herren, das sind drei Musikstudenten, von denen zwei viel dem von dem IT-Unternehmer und Wissenschaftler August-Wilhelm Scheer mitbegründeten und finanziell unterstützten Jazz-Ausbildungsgang der Saarbrücker Hochschule für Musik verdanken. Es sind der Pianist Manuel Krass und Daniel Weber, dessen trocken präzises Schlagzeugspiel die reine Wonne ist. Die alte Jam-Session-Nummer "Bernie's Tune" liefert ihm das selbstverständlich veruntreute Material für ein langes Solo. Die im Rahmen eines Klaviertrios ungewöhnliche Gitarre spielt mit mancherlei Rock- und Blues-Assoziationen Johannes Schmitz.

Ist das Ganze also ein Vexierspiel für Eingeweihte? Klar. Auch. Aber im großen Zusammenhang ist es doch nur ein zusätzlicher Reiz. Die drei Musiker versbinden Konstruktionsingenium, Ausdruckswillen, brillante Technik, ungeheuer klare Diktion, knackige Frische und unverschämten Humor in einem Maß, das diese CD zu einer der schönsten Veröffentlichungen der letzten Zeit macht. Die Reife und Sicherheit des Auftritts und der Flug der Phantasien spotten der Tatsache ein Hohngelächter, dass der älteste dieser Schallplattendebütanten dreiundzwanzig bei der Aufnahme war.

F.A.Z. (Ulrich Olshausen), 21.04.11

"Als letzter im Durchgang, hat die Gruppe Krassport aus Saarbrücken den Unterschied gemacht (großer Preis und Publikumspreis, die zum zweiten Mal in Folge in Avignon an die gleiche Band gehen), durch Energie, Findigkeit und Humor. Am Ende eines kurzen und verwüstenden Stückes, bei dem „I Mean You“ von Theolonious Monk sich in eine Vielzahl von Splittern, reflektiert durch ein sich schnell drehendes Kaleidoskop, zu zerstreuen schien, erklärte der Pianist Manuel Krass in abgelesenem, aber perfekten Französisch und voll Humor, dass sich Krassport das Ziel gesetzt hat, aus Standards neue Formen zu kreieren; in dem vergangenen Stück wären 40 % des Originals geblieben, und bei „Caravan“, das nun gespielt würde, blieben nur noch 0 %. Eine wahre Gruppenmusik, bis ins Letzte ausgearbeitet trotz der sichtlichen Spontaneität, mit außergewöhnlichem Elan vorgetragen, lebhafte und bündige Formen, eine Virtuosität, die nicht angibt (im Gegenteil sehr oft zurückhaltend ist) und Ideen en Masse, nicht ohne an Frank Zappa zu erinnern, aber von Musikern, bei denen man nicht überrascht ist, wenn sie außerhalb des Konzertes von Tim Berne, Marc Ducret und Tom Rainey sprechen."

www.jazzmagazine.com, 06.08.2010

"Saarbrücken. Vor wenigen Monaten war er noch eine unbekannte Größe. Jetzt kennen viele Jazzfans an der Saar den Pianisten, Multiinstrumentalisten und Komponisten Manuel Krass, Gewinner des diesjährigen Jazzförderpreises St. Ingbert. Beim Internationalen Festival in der Alten Schmelz hatten Krass und sein Trio „Krassport“ kürzlich ihren Preisträger-Auftritt. Nach dem regionalen Erfolg zieht es das ebenso selbstbewusste wie vielseitige junge Talent auf „die (großen) Bühnen dieser Welt“. Der 1988 geborene Krass entstammt einer musikalischen Saarbrücker Familie. Als man ihn im zarten Alter von drei nicht an die Instrumente seines Vaters, eines studierten Klarinettisten, ließ, belagerte er kurzerhand das Klavier. Heute spielt der Student („Jazz und aktuelle Musik“) von Blue-note-Ressortchef Georg Ruby an der Hochschule für Musik Saar (HfM) darüber hinaus auch Schlagzeug und Bassposaune (Wahlfachstudium) - letztere wird er bald in der HfM-Bigband blasen. „Ich finde es sehr wichtig, sich mit vielen Instrumenten auseinander zu setzen“, sagt Krass, „sowohl Band-Leitung als auch Komponieren und Arrangieren profitieren enorm davon“. Abwechslung und Lernfreude sind Trumpf: „Grundsätzlich höre ich alles, was eine musikalische Sprache spricht, die ich noch nicht verstehe“ . Im Jazzsektor mag Krass “hauptsächlich moderne Sachen“ von Ornette Coleman über Dave Holland bis Carla Bley Bigband und Pianisten wie Thelonious Monk, Alex von Schlippenbach bis Jasper van't Hof. Im Klassikgenre (Krass erhielt zunächst klassischen Klavierunterricht ua. bei Uwe Brandt) liegen Vorlieben etwa bei Bach, Beethoven, Richard Strauss, den Expressionisten, Strawinsky und John Cage. Und sogar im deutschen Hip-Hop entdeckt Krass „tolle Sachen“. Unter seinen eigenen Projekten genießt „Krassport“ Vorrang, ein „experimentelles Trio ohne Klavier-Leitwolf und ohne Bass“ mit Johannes Schmitz (Gitarre) und Daniel "D-Flat" Weber (Schlagzeug) – hier kann er seine „Vorstellung von abstrakten Konzepten verwirklichen“. Im Oktober soll die erste Krassport-CD bei Rubys bekanntem Kölner Label JazzHausMusik erscheinen. Als weitere Projekte nennt Krass ein Trio mit Christof Thewes, bei dem er auch Orgel und Synthesizer bedient, eine Multimedia-Show für Kinder in Frankreich, verschiedene Duos und eine Band „mit souligen Eigenkompositionen“. Außerdem erfüllt Krass Lehraufträge an VHS und HfM. Lob für das Saarland: „Die Musikszene ist sehr weit gefächert, von vielem ist viel da“. Schade sei freilich, dass Rock und Jazz „weniger vernetzt sind, als sie es sein könnten – auch die Vernetzung nach Frankreich könnte besser sein“. Zukunftspläne? Manuel Krass will seine Vielseitigkeit weiter ausbauen, die „Fühler in alle möglichen Richtungen ausstrecken“ und wünscht sich: „Die Selbstverwirklichung künstlerischer Art sollte möglichst genauso reibungslos vonstatten gehen wie bisher – der Rest ist Arbeit und Warten". uhr"

Saarbrücker Zeitung, 07.04.2010

"Früher galt die Faustregel, dass ein Musik mit zunehmendem Alter und Erfahrung erst echte Meisterschaft erlangt. Heute erstaunt das Phänomen, dass bereits ganz junge Virtuosen nicht nur durch ihr Talent, sondern auch ihr technisches Können das Publikum beeindrucken. So erging es auch der Jury des Jazzförderpreises St. Ingbert. Die Wahl fiel auf den Saarbrücker Pianisten Manuel Krass (21) mit seiner Formation „Krassport". Das Votum der Jury begründet sich auf die Rolle von Krass sowohl als Komponist als auch als Instrumentalist und Arrangeur. „In selten gehörter Art und Weise versteht es der Künstler, die Möglichkeiten des Pianos in einer filigranen Art und Weise auszuloten", so die Begründung der Jury. „Einerseits in der Tradition großer Vorbilder, andererseits aber im Bestreben, Neues zu entwickeln".

Und noch ein drittes Argument bewog die Jury zu ihrer Entscheidung: es macht einfach Spaß, der Musik von Manuel Krass zuzuhören, sich in den Weiten seiner Klangphantasien zu verlieren. Besonders überzeugte der Pianist zusammen mit seinem Trio „Krassport", bei dem Johannes Schmitz (Gitarre) und Drummer Daniel „D-Flat" Weber Mitglied sind.

Der Jazzförderpreis St. Ingbert ist mit einem Preisgeld von 3000 Euro und einem Auftritt beim Internationalen Jazz Festival am 21. März im Kulturzentrum Alte Schmelz verbunden. red./jj"

Wochenspiegel, 22.12.09

"Schluss mit behaglichem Eingrooven machte zum abschließenden Höhepunkt die [...] Formation "Krassport" aus Saarbrücken. Manuel Krass, Pianist, Komponist und Arrangeur, Johannes Schmitz (Gitarre) und Daniel Weber (Schlagzeug) mischten den Saal mit bis zur Unkenntlichkeit rekomponierten Stücken von Thelonious Monk, Eddie Harris oder Bernie Miller auf. Viel begeisterten Applaus gab es für ihre witzigen, erfrischenden, wilden und mutigen Soundexperimente, die Instrumenten wie Ohren einiges abverlangten."

Trierischer Volksfreund, 12.10.09

"Die stimmigen Zutaten einer temporeichen Stunde waren Alisa Kleins kultivierter Posaunenton, Manuel Krass' (nun E-Piano) explosive Tastenmanöver, Felix Huberts energische Kontrabass-Akzente und die stürmische Schlagzeugarbeit Florian Schneiders [...]. Die begeisterten Zuhörer erklatschten Zugaben."

Saarbrücker Zeitung 21.04.08

Krassport

"The Planets"

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Manuel Krass

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